Viel passiert… 

​Ja verdammt, ich weiß. Eigentlich sollte jetzt erst der zweite (und vielleicht auch noch der dritte) Teil vom “Traum”.

Allerdings ist jetzt in der Woche wieder so viel passiert, dass ich den zweiten Teil erstmal auf Eis lege. Ich schon teilweise geschrieben, also müsst ihr Euch noch bisschen gedulden. 
Okay… eigentlich ist nicht so viel passiert, worüber es sich zu schreiben lohnen würde. Nur mein Date am Samstag. Darüber würde ich gerne schreiben. 
Also, wo kannte ich die Frau her? Überraschenderweise weder Tinder, noch Lovoo. Ich bin noch in dieser Single-Facebook-Gruppe,und da habe ich sie kennengelernt. 
Im Kommentarbereich ging es um Alter, glaube ich. Sie schrieb wie alt sie sein, Ich war tatsächlich überrascht, dachte, Sie sei jünger. Bla bla, irgendwie ins Gespräch gekommen, und die Konversation in den Messenger verlagert. Eigentlich ziemlich gut verstanden, der Humor hat schon mal gepasst. Auch was Werte und Intellekt angeht schienen wir auf einer Ebenen zu sein, obwohl ich 5 Jahre jünger bin. 

Also dann geschrieben, relativ viel. Dann habe ich irgendwann gefragt, ob wir uns nicht mal auf einen Kaffee treffen wollen. Das war dann am Samstag. 
Gut. Ich muss zugeben, ich war nicht sooooo entspannt, sondern wirkte vermutlich erstmal ziemlich steif. Es dauert bei mir immer bisschen, bis ich nüchtern bei solchen schönen Frauen auftaue. Ich holte mir einen Kaffee to go, sie später auch. Dann wären wir spazieren, haben uns gut unterhalten. Für mich lief das Date eigentlich gut. Für mich. 
Als sie dann die Absicht äußerte, nach Hause fahren zu wollen, begleitete ich sie noch zum Parkhaus. Mit einem guten Gefühl verabschiedet. 
Ich blieb in der Altstadt, holte mir ein Bier, ging in den Hofgarten schlendern und nachdenken. Währenddessen schrieb mir eine Freund, ob ich mit was trinken komme, in Derendorf. Und da ich nichts anderes vorhatte, holte ich mir ein Bier, und machte mich auf dem Weg zu Fuß von der Altstadt nach Derendorf. Als ich unterwegs war, beschloss ich einfach Klarheit zu gewinnen, und fragte mein Date, ob ich mich auf ein Wiedersehen freuen darf. Ihre Antwort war 
— Ich glaub eher nicht 😉 die Raucherei und der Altersunterschied ist mir zu sehr im Weg. Aber bist ne lustige Type —

Ich antwortete “Oh, Okay” und kippte das Bier auf ex weg. 

Es ist nie einfach, solche Zurückweisung einzustecken. Nein, ich bin nicht verletzt oder so. Nur mein Ego wurde bisschen angekratzt. 
Das wurde aber schon bald danach wieder gerichtet. Wie schon gesagt, Kollegen in Derendorf getroffen, bisschen was getrunken. Er schon ziemlich zeitig zu seiner Freundin
Und da ich noch fit war, beschloss ich in die Altstadt zurück zu fahren. Irgendjemand ist immer da. In der Bahn dann durch Zufall einen anderen Freund getroffen, und so schloss ich mich an, und ging mit in den “Engel”. Dort relativ wenig getrunken, aber trotzdem gute Laune gehabt. Später in eine andere Kneipe, eine Freundin besuchen, “Hallo” sagen. 

Und als ich gerade mal eine halbe Stunde später in den Engel zurück kam, war der Kumpel verschwunden, aber seine Leute waren noch da. Irgendwann ging ich raus, eine rauchen, und da stand sie einfach. Eine junge, sehr attraktive Frau. Gar nicht viel nachgedacht, das Date belastete noch mein Ego. Aber dann sprach sie mich an, wollte nach Feuer fragen. So ins Gespräch gekommen, gut unterhalten. Irgendwann habe ich sie einfach mal geküsst. Mehr lief aber nicht, wir sind beide keine Schlampen. 😀

Nummern getauscht, und am nächsten Tag die Unterhaltung via WhatsApp weiter geführt. 
Ich weiß wie das jetzt aussieht. Ich habe sie mir nur angelacht, weil ich so ein schlechtes Date hatte. Aber dem ist tatsächlich nicht so. Sie gefällt mir wirklich, und ich denke, ich habe zu recht die Chance ergriffen, sie kennenzulernen, auch wenn der Zeitpunkt nicht so optimal war. 
Wer weiß, was sich daraus entwickelt

Und nun geht, das war’s. Und nervt mich nicht weiter, wann denn der zweite Teil kommt. Ist mehr oder weniger unterwegs. Ihr könnt ja die alten Sachen lesen, wenn es Euch langweilig ist. 🙂 

xoxo,
der freundliche Spinner aus der Nachbarschaft

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Ohne

Ich weiß nicht so richtig, was ich schreiben soll, da mir gerade 10.000 Gedanken durch den Kopf schießen.Während ich diese Zeilen schreibe, liege ich in einem Doppelbett in einem 3-Sterne Hotel in diesem beschißenem Moers. Während meine Freunde, naja, so nenne ich sie mal, da sie dem am ehesten kommen, auf der Kirmes in Düsseldorf feiern und Spaß haben. Wo meine Beste ist, weiß ich gerade selbst nicht. Dafür weiß ich, wo die Liebe meines Lebens ist. NICHT HIER! Fuck. Diese Welt ist manchmal versäumt grausam. Du erlebst in deinem Leben so viel Scheiße, und musst immer noch alleine sein, weil Du die richtige Frau nicht für Dich gewinnen kannst, du Loser. Dann liegst du alleine in diesem fucking Doppelbett, trinkst deinen Whiskey, und denkst nach. Schöner Samstag. 
Es gibt ja diese Momente… Ich bin an sich gerne single. Ich darf meine Freiheit genießen, kann machen was mir beliebt. Soweit alles gut. Aber dann diese Nacht. Du liegst da, und Du weißt dass du alleine aufwachen wirst. Irgendwie ist das alles mist. 
Das könnte alles so viel einfacher sein, wenn ich besser wäre, als ich es bin. Wenn ich groß, muskulös und stark wäre. Wenn ich der wäre, in dem sich die Frau verlieben kann. Stattdessen bin ich der, der ich nun mal hin, einer, in den sie nie die eine verlieben wird. Gerade alles nicht so ganz witzig. 

Gedicht – “2012”

Das erste Gedicht, verfasst irgendwann im November 2010
Da stehst du nun, und wartest.          Deine Welt im Rucksack neben Dir.      Am Bahnsteig Nummer 4.                 Denkst an alles was Du hattest.

Die Frau ist nicht mehr die Deine.         Der Traum vorbei, das Ende nah.             So dumm, was da bei ihr geschah.       Leer das Bier, rauchst noch eine.
                                                                       Hälst das Päckchen Zigaretten.            Und die weiße Linie überschritten.    Ziehst noch einmal kräftig ein.  Schmerz, der geht, die Zug fährt ein.

Schreibt mehr Gedichte! 

Demnächst erscheinen hier einige meiner Gedichte, welche ich in den letzten Jahren auf’s Papier geschrieben. 

Wird ja langsam Zeit, diese zu digitalisieren, eher etwas passiert und ich sie für immer verliere. 

Eine kurze Begegnung

Titel könnte auch lauten; “Warum ich wohl länger alleine bleibe”

Da ist es… Als mein Herz das letzte mal brach, damals noch im Saarland, erlebte ich danach skurrile Sachen. Gewisse Phasen, welche ich dummerweise erneut erlebe. 

Allerdings ist die Reihenfolge wohl bisschen durcheinander gekommen. 
Damals, ab 2010 ging es zuerst mit der ziemlich langen Depression los. Keine Lust mehr auf gar nichts mehr gehabt, außer Alkohol. Und zwar massig. Irgendwann kam die Einsicht, dass es nun mal so ist, und dass man nichts mehr daran ändern sollte. Danach, in Saarbrücken war ich kalt und emotionslos. Dann wurde ich letztes Jahr zum richtigen Arschloch (an die Damen noch mal ein ganz großen “Sorry”) Mitte 2013 habe ich mich mit allem abgefunden, war tatsächlich zufrieden und war bereit für was Neues, auch wenn sie noch in meinem Kopf spukte. 2016 dann die neue Liebe. Somit der Abschluss. Also hat es ja NUR 6 Jahre gedauert. 😀

Und nun ist es ja wieder soweit. Die Leser meines Bloges wissen ja ungefähr was in letzter Zeit los war. Die Liebe. Blödes Ding. Jedenfalls gab es jetzt weder die Depression, noch den Alkohol. Dafür die Einsicht. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte; dass jetzt die Kälte kommt. 
Ich schreibe es deswegen, weil ich gerade selbst gemerkt habe. 

Ort; Irish Pub. 

Ich sitze an der Theke, schreibe eigentlich an meinem 10-Jahre-erwachsensein-Rückblick-Bullshit. Trinke mein Guinness, alles wie immer. Dann, Auftritt; Frau. Was für eine. Nicht so gut wie… Ja, ihr wisst schon, aber beinah so gut. Bezauberndes Aussehen, eine Ausstrahlung welche mich sonst umhauen würde. Und was macht sie? Genau, setzt sich mit ihren Freunden, ein Paar, neben mir an die Theke. Während sich ihre Freunde unterhielten, spricht sie mich an. Mit einem leichten französischem Akzent. Was ich hier so schreibe, fragt sie mich. Wir kommen ins Gespräch. Und alles was sie sagt, ist eigentlich das was ich mir immer für eine Frau vorgestellt habe. Klassische Literatur, GeoCaching, Bier und Wein, Old-School-Rock. 25, Single. Und an mir interessiert, wieso auch immer. Ich sei ein gutaussehender Kerl, so einer wie ich muss doch viele Angebote bekommen. Und gebildet sei ich auch. 

An sich beinah perfekt gewesen. Wenn da nicht das Problem wäre, dass ich absolut nicht verspürte. Außer Lust. Kein Gedanke daran, sie auszuführen. Nichts. Einfach nur eine gähnende Leere im Herzen. 

Während des Gesprächs fing sie an mir immer näher zu kommen, meinen Arm zu berühren. Und lauter andere Anzeichen, alles was ich schon so oft gesehen habe. 
Und während ich sie mir letztes Jahr noch in einem Hochzeitskleid hergestellt hätte, dachte ich stattdessen daran, wie ich sie ins Bett bekäme. Ich weiß wie asozial ist. 

Aber So ein Arschloch will ich nie wieder in meinem Leben sein. Da ich sah, dass es zu nichts Gutem für sie führen würde, entschuldigte ich mich und ging mach Hause, wo ich jetzt gerade bin und diese Zeilen schreibe. Es ist nicht mal, dass ich traurig wäre. Ich sehe es nur trocken rational, das Muster wiederholt sich. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es das letzte mal genau ging, ich hoffe nur, dass es nicht zu lange dauert, und ich die eine Frau verpassen könnte, welche alles besser machen wird. 

Schicksal?

Das Universum ist ja eigentlich zu faul für Zufälle. An Schicksal glaube ich auch nicht. Glück hatte ich noch nie. Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, was mir gestern widerfahren ist. Auf jeden Fall war der gestrige Arbeitstag echt beschißen. Zuerst Schaden an einen BMW verursacht, dann in den Teich gefallen. Lange gearbeitet, alles mist.

Was dann bisschen hilft, ist Bier. Also erstmal lange geduscht, unter der Dusche… Ehm, nachgedacht. Ab in die Stadt, Treppe. Wohin sonst.

An der Treppe angekommen, Bier getrunken, Musik gehört. Und als es zu regnen anfing, kurz im Casino 3 Euro eingeworfen, 20 rausgeholt. Danach wollte ich eigentlich noch mal kurz in den Pub. Stand vor der Tür des Casinos, und überlegt es mir anders. Nach Hause.

Und während ich die Bölker entlangschlendere, lasse ich meinen Blick über die fröhlichen Gesichter schweifen. Und dann unerwartet zwei Freundinnen entdeckt. Was ein Glück. Sie bringt mich immer zum Lachen, so auch gestern. Also dann doch ein paar Bierchen getrunken, unterhalten und gelacht.

Weiß nicht, wie ich es nennen soll. Fügung? Karma?

Auf jeden Fall kann ich für das, was auch immer es ist, dankbar sein. Innerhalb kürzester Zeit verbesserte sich meine Laune.