Musik (März) 

​Ich kann doch nicht immer nur über das triste Leben als Single schreiben. Zwar erlebe ich einiges, worüber es sich zu schreiben lohnt, aber auf Dauer wird das Ganze dann doch zu eintönig. 

Um Euch bisschen Abwechslung zu bieten, habe ich mir ein paar neue Rubriken überlegt, welche regelmäßig erscheinen werden. 
Die “Top 5”-Rubrik bleibt auch, eine neue Auflistung der Apps ist inzwischen auch überfällig. 
Heute als der erste Beitrag zu einen neuen Thema. Musik. 
Was wäre auch das Leben ohne? Ziemlich öde. Ich zeige Euch heute ein paar Musiker und Bands, welche ich entweder in letzter Zeit entdeckt oder wiederentdeckt habe. Hört es Euch an, vielleicht findet ihr was für Euch dabei. 
“Bilderbuch” ist eine der besten deutschsprachigen Bands, welche ich je gehört habe. In kurzen Zeilen schaffen sie es den Inhalt des Liedes rüber zu bringen. Unbedingt reinhören. Für Österreicher bestimmt alles verständlich, als Hochdeutscher musste ich aber tatsächlich einige Wörter nachschauen. 
(https://youtu.be/pV-GGCrRcu0)
Gregory Porter kenne ich eigentlich schon ein paar Jahre, aber erst jetzt finde ich komischerweise Gefallen an seiner Musik. Mit seiner tiefen Stimme repräsentiert er den heutigen Jazz. “Liquid Spirit” aus dem Jahr 2013 ist in Deutschland leider nicht so berühmt gewesen, wie das Album es verdient hätte. 
(https://youtu.be/ZWUAKq-reLQ)
Als letzte Band möchte ich Euch “Montreal” vorstellen. Durch eine Kette an Ereignissen fand ich mich irgendwann selbst in der “Friendzone”, und meine Freundin Marie schickt mir ein Lied, einer mir bis dato nicht bekannten Band. “Schwiegersohn der Herzen” ist wohl die Hymne aller in der Friendzone lebenden Menschen. Durch das Lied zu anderen Liedern gekommen, und seit dem für übertrieben gut befunden. Reinhören!
(https://youtu.be/Fnxzjws_Wy8)
Und das war’s für das Erste. Schaut Euch die Bands und Musiker an. Vielleicht ist auch etwas für Euch dabei. 
Wie sieht es bei Euch aus? Kennt ihr irgendwelche Bands, welche es Eurer Meinung nach verdient hätten gepusht zu werden? Dann schreibt es mir, und ich werde es vielleicht im nächsten Beitrag erwähnen. 

Freundschaft Mann/Frau

​Es ist kein einfaches Thema. Ich weiß, dass sehr viele Menschen es nicht verstehen können, oder wollen. 

Aber da ich ein großer Fan und Befürworter der Freundschaft bin, möchte ich es mal ein bisschen genauer erklären. Vielleicht werden einige, äußerst eifersüchtige Menschen, die Sache ein bisschen anders betrachten und werden wegen des Kontaktes ihrer Partner, zum anderen Geschlecht, nicht direkt eskalieren. 
Ich möchte Euch das Thema näherbringen, da ich weiß, dass in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige Menschen sind, welche das nicht verstehen und am liebsten von ihren Partnern (einerlei, ob männlich oder weiblich) verlangen würden, den Kontakt zu ihren Freunden abzubrechen. 
Also, Freundschaft zwischen Frauen und Männern. Kann das funktionieren? Kann es Probleme geben? 
Also ich sehe es als machbar. Im normalen Fall lernen sich zwei Leute kennen und verstehen sich. Das ist auch erst mal nicht anders, als wenn sich zwei Männer in der Kneipe oder zwei Frauen im Schuhgeschäft treffen und kennenlernen. Was soll also so schlimm daran sein, dass die beiden eben anderen Geschlechts sind?

Manche Menschen sehen eben in einer engen Freundschaft zwischen dem Partner und einer dritten Person eine Gefahr. Thema “Eifersucht”; man erinnere sich an den letzten Beitrag. Aber wenn man eben befreundet ist, will man für seine Freunde auch nur das Beste. Das heißt, man würde auch nicht versuchen, das Paar auseinander zu bringen. Es sei denn, der Typ geht wirklich gar nicht. 
Ein Beispiel; eine gute Freundin von mir lernte ich kennen, als wir beide Single waren. Und es war auch von Vorn herein klar, dass nie etwas laufen würde. Weil ich damals auf ihre beste Freundin stand. Und im Laufe der Zeit haben wir uns besser kennengelernt, und fanden uns so cool, dass wir eben Freunde wurden. Nie hatte ich auch nur einen Gedanken daran verschwendet, was wäre wenn. Inzwischen sehe ich sie als sowas wie eine Schwester. Und mal ehrlich, wir sind ja nicht in Österreich. Inzwischen ist sie mit einem Typen zusammen. Ich mag ihn. Passen auch gut zusammen. Und er mag mich auch. Und das, weil er es auch verstanden hat, dass wir wirklich nur Freunde sind. 
Also es geht. Und was mich angeht, ich habe in meinem Bekanntenkreis viele Frauen, welche für mich nicht mehr als Freunde sind. Gut, eine Frau gibt es da, bei der ich mir mehr vorstellen könnte, aber da ich weiß, dass sie es nicht so sieht, belasse ich es dabei. 
Was also bleibt es noch zu sagen; im Grunde eigentlich nur, dass man froh sein kann, wenn der Partner Freunde hat. Was zum Beispiel die männlichen Freunde Eurer Freundinnen angeht; seid froh, dass die Damen männliche Freunde haben. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, von welchem Wert wir sind. Für Frauen ist es wohl nie einfach, zu verstehen, wie wir Männer ticken, und da ist es schon verdammt gut, mal bei jemanden fragen zu können, warum wir uns manchmal dumm verhalten. Ich möchte jetzt nicht wieder so anmaßend sein, aber ich habe so manche Krisen abgewendet, in dem ich den Frauen einen Einblick in die männliche Psyche bot. Und es gilt auch umgekehrt; ich habe schon einige Male bei meinen Freundinnen fragen müssen, warum sich meine Partnerin so oder so verhalten hat, um sie besser verstehen zu können. 
Und noch was. Wenn es sich wirklich um Freunde handelt; wir sind für unsere Freunde da und sind keinerlei Gefahr für eine Beziehung. Im Gegenteil. Wir unterstützen diese Beziehung und helfen, wenn wir können. Und wer das nicht tut, wird auch nicht von anderen als Freund bezeichnet. 
So, im Grunde alles gesagt, was zu sagen war.

Eifersucht

​”Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schaft”

Achja… Über das Thema könnte man sich ja ewig auskotzen. Vor allem, wenn es einem fremd ist, wie mir. 
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Gibt es überhaupt eine gute Eifersucht? Ich glaube nicht. 
Aber erst mal zur Definition des Begriffs. 
Es beschreibt eine schmerzhafte Emotion, die man bei einer nicht oder nur in ungenügendem Maße erhaltenen Anerkennung seitens einer hoch geschätzten, vor allem geliebten,  Bezugsperson gegenüber einer damit tatsächlich – oder vermeintlich stärker begünstigten – verspürt, von der man „ausgestochen“ wird. Eifersucht entsteht, wenn der Anspruch auf Zuneigung oder Liebe vermeintlich oder real durch den Partner dadurch in Frage gestellt wird, dass er ebendiese Zuneigung oder Liebe jemand anderem als einem selbst entgegenbringt und dadurch eine starke Verlustangst auslöst. Eifersucht entsteht nicht nur aufgrund eines Verdachts der sexuellen Untreue, sondern auch durch das Empfinden einer Vertrautheit zwischen dem Partner und einer dritten Person, die die eifersüchtige Person ausschließt. Dies kann sehr drastische, auch gewalttätige Handlungen bewirken.

Soweit zur Definition. Und da haben wir schon eigentlich alles. An sich könnte ich jetzt hier aufhören, und es dabei belassen lassen. Allerdings ist Eifersucht die schlimmste Eigenschaft, die man haben kann. Vielen ist es gar nicht bewusst, dass sie damit nicht nur sich selbst schaden, sondern auch andere verletzen. 

Ich habe in meinem Leben viel Eifersucht erlebt. Schönes Beispiel der krankhaften Eifersucht habe ich im Sommer 2016 erlebt. Ich werde im Nachfolgenden irgendwelche Namen benutzen, um euch nicht ganz zu verwirren. Also eine Freundin von mir, ich nenne sie jetzt mal Pandora, war mit Sebastian zusammen. An sich ein netter Kerl, ich habe sie eigentlich zusammengebracht. Wie töricht von mir… Obwohl er mich offensichtlich ziemlich cool fand, begann er, kurz nach Beginn der Beziehung, den Kontakt zu mir zu reduzieren. Soweit okay, das habe ich ja im letzten Beitrag geschrieben. Aber dann wurde er immer eifersüchtiger. Die beiden haben sich gestritten, sobald ich mal mit Pandora an der Treppe ein Bier trank nach der Arbeit. Irgendwann begann er, uns zu unterstellen, dass wir gar eine Affäre haben… Weil ich im Waschsalon auf ihrer Straße meine Wäsche wasche… haha…  
Ha! Ich meine, ich bin nicht besonders nett, aber ich hasse solche Affären. Und erst recht bei Menschen, die ich mag. Und dazu gehören ja auch immer zwei… warum geht man eine Beziehung ein, wenn man mit jemand anderem rummachen will?!

Also ich mochte ihn damals noch. Niemals würde ich einem Freund sowas antun. Dann kam ein Tag, an dem ich wohl frei hatte oder es Wochenende war. Auf jeden Fall war ich tagsüber in der Altstadt. Und da die Freundin in der Stadt arbeitet, und man sich eigentlich problemlos besuchen kann, tat ich es auch. Was ich nicht wusste, die beiden hatten irgendeinen besonderen Tag. 1 oder 2 Monate zusammen oder so. Durch die Scheibe konnte er uns beide sehen… er wollte sie auch überraschen… Sie wollten was machen, aber nach dem er uns gesehen hat, ist er abgehauen, und ging dann nicht mal mehr ans Telefon, obwohl die beiden verabredet waren. Er hat deswegen später dann ein riesen Fass aufgemacht. Ich kann mich nicht mehr an den Wortlaut erinnern, aber irgendwas mit  “an unseren Tag denkst du gar nicht an mich und quatscht lieber mit ihm”. Dann erneut diese Unterstellung, wir hätten eine Affäre. Dabei sollte er doch genau wissen, dass ich zu der Zeit mein Herz, wenn auch nur vorrübergehend, dann aber doch ganz einer anderen Frau schenkte, und ich keine Andere wollte. Und Pandora wurde eh nicht gefragt. 

Aber da ist ja das Problem. Wer denkt sich nur solchen Schwachsinn wie eine Affäre aus? Nur jemand, der eben an der eigenen Beziehung zweifelt. Oder eben an der Stärke. Oder an sich selbst. 

Aber erst mal weiter. Über die Dame von Silvester schreibe ich jetzt nicht, das Thema ist für mich durch und keine weitere Zeile wert. Das ist das Leben. Geht weiter. 
Aber über was ich schreiben kann, ist die Eifersucht, in der ich das Objekt war. Es ist gar nicht mal so lange her, gerade mal zwei Jahre. Ich lernte mal eine junge Dame kennen. Zuerst haben wir uns gut verstanden, es schien auch alles soweit zu passen. Die erst Woche. Nach dem ersten gemeinsamen Wochenende war es dann aber auch vorbei. Also der Sex war gut, sogar sehr gut. Aber sie kam eben nicht damit klar, dass mein Freundeskreis schon damals beinahe ausschließlich aus Frauen bestand. Es war der erste Morgen nach einer gemeinsamen Nacht. In der Nacht von Freitag auf Samstag waren paar Leute unterwegs, und schrieben mir, was ich denn so mache. Allerdings war ich ja in der Nacht mit anderen Dingen beschäftigt, und las die Nachrichten gar nicht, erst am nächsten Morgen. Sie sah es auch, ich verbarg es ja nicht, da ich es eben nicht für verwerflich hielt. Darauf hin fragte sie zuerst, wer denn die Leute sind. Naja, Freunde eben. Aber warum denn alles nur Frauen, wollte sie wissen. Daraus resultierte ein Streit. Also sie stritt, ich sagte eigentlich nichts. Was ich denn mit so vielen Freuen wolle. Dabei waren es nur drei, davon eine vergeben. Sie würde wohl durch meine Stille immer wütender und unterstellte mir, wie Sebastian es Pandora unterstellte, dass ich mit anderen Frauen auch was am Laufen hätte. Was für ein Schwachsinn!!
Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Nach einem Kaffee war das gemeinsame Wochenende vorbei, und ich verzog mich. Auf sowas hatte ich nämlich damals schon keine Lust. 

Woher kommt das bloß? Können Männer nicht einfach nur befreundet sein mit Frauen? Fuck it, das wird der nächste Beitrag. Mann/Frau Freundschaft. Also dann die Tage schreibe ich mal darüber. 
Aber ich möchte den Beitrag nicht so negativ abschließen, ist doof. Tatsächlich kenne ich sogar ein Paar, bei dem diese krankhafte Eifersucht kein Problem ist. Eine andere Freundin von mir. Ein relativ frisches Paar, obwohl sie sich schon ein bisschen länger kennen. Aber dann endlich zueinander gefunden haben. Und siehe da: der Kerl ist nicht eifersüchtig. Also was mich angeht, was andere angeht, kann ich nicht sagen. Aber wenn man schon bei mir nicht eifersüchtig ist, dann bestimmt nicht bei anderen Typen. Und dabei kennen wir uns nicht sooooo gut. Insgesamt sechs mal getroffen, und nie wirklich lange und intensiv geredet. Aber er hat offenbar erkannt, dass sie, also seine Freundin, ihr Herz nur an ihn verschenkt hat und er sich somit um “Konkurrenz” keine Sorgen machen muss.
Er akzeptiert, dass es Freundschaften auch zwischen Männern und Frauen gibt, ohne dass je was laufen würde.  

Also, es geht auch anders. Ich habe das sowieso nie verstanden. Warum jemand eifersüchtig ist. Was Beziehung angeht bin ich trotz meiner fast 30 Jahren nicht so erfahren. Aber bei jeder Frau, mit der irgendwas lief, wusste ich, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Sie will mit ihren Kumpels in die Disko? Bitte. Ob ich Angst hätte, dass sie einer ihrer Kumpels anmacht? Niemals. Aus einen einfachen Grund. Ich vertraue meiner Partnerin. Ich vertraue ihr, dass sie keinen Scheiß baut. 
Und warum sollte sie auch was mit irgendwelchen Lauchkörpern machen, wenn ich auf sie zu Hause warte? 
Als ich noch bei der Bundeswehr war, hatte ich mal eine Bekannte. Ich arbeitete nebenbei in einer Cocktailbar als Barkeeper, dadurch habe ich sie kennengelernt. Immer gut verstanden, auch wenn nie was laufen würde. Und so kam sie halt oft, wenn ich gearbeitet habe, und setzte sich an die Theke. Das Interessante war, dass sie trotz ihrer 18 Jahre deutlich reifer war als ihre gleichaltrigen Freunde. Wir unterhielten uns dann über alles mögliche, meistens über Bücher und Musik. Irgendwann lernte sie einen Kameraden von mir kennen. Wie es so war, sie kamen zusammen. Ich nahm es zur Kenntnis, mehr aber auch nicht, so gut kannte ich sie nicht un war ja auch – wie gesagt – nicht an ihr interessiert. Eines Samstags, an dem ich gearbeitet habe, kam sie und hat geweint. Ich fragte natürlich was los sei, und stellte ihr ungefragt einen PinaColada hin. Sie meinte, sie hat sich mit ihren Freund gestritten. Weil sie ja fast jeden Samstag in die Bar und mich besuchen wollte, er sie aber nicht alleine losziehen lassen wollte. Offenbar sind auch einige schlimme Wörter gefallen. Sie ist trotzdem gegangen. Er blieb aber weiter zu Hause, und hat mit anderen Soldaten Videospiele gespielt  und gesoffen. Ich habe dann in meiner – damals noch einfühlsamen Art – gesagt, dass alles gut wird und dass sie sich keine Sorgen machen soll. Kurz nach 23 Uhr kam dann ihre Freundin, und beide sind zu ihr gegangen. Für mich war die Sache damit auch erledigt. Dachte ich. Um 3 Uhr, kurz nach dem ich schon die letzte Runde angesagt habe, kam er dann. Besoffen wie 10 Russen. (Oh, das ist sogar witzig, weil er auch ein Russe ist). Natürlich kam er nicht alleine, sondern mit seinen Kameraden. Und dann begann er zu lallen… “Du Hurensohn, was hast du mit meiner Freundin gemacht?! Wenn ich erfahre, dass du sie angefasst hast, stirbst du. Ich ficke Deine Mutter, du Bastard”. Und so weiter. Ich glaube, ich kann von Glück reden, dass mich seine Kameraden kannten. Nicht nur durch die Arbeit in der Bar, sondern vor allem durch meinen Dienst in der Kaserne. Sie wussten, dass ich Stabsgefreiter war, und sie nur Obergefreite, und dass es für alle ziemlich schlecht ausgehen würde, wenn sie jetzt hier Ärger machen würden. Also hielten sie ihn zurück. Bzw. zogen ihn raus, nachdem ich gesagt habe, dass sie doch lieber in die Kaserne oder sonst wohin gehen sollen. Gesagt, getan. Hätte schlecht ausgehen können. Für mich war aber spätestens dann die Sache zu Ende. Dachte ich erneut. Nächsten Samstag kam sie wieder, und auch die nächsten drei Wochen. Den Abend haben wir aber nie angesprochen. 
Wie es aber eben im Leben ist, man sieht sich immer zwei mal. Dann kann es eben, dass ich zum Wachdienst musste. Aber nicht mit meiner Kompanie, sondern mit ein paar aus einer anderen. Ich war der auf Grund meines Dienstgrades der Stellvertretende Wachhabende. Und siehe da, wer auch mit Wachdienst schieben muss… Der Typ. Ich als Wachhabender genoss den Vorteil, nur im Warmen zu sitzen, und in Ruhe lesen zu können. Ich glaube, von 22 bis 1 Uhr konnte ich schlafen, danach musste ich an den “Empfang”. Das heißt, man sitzt von 1:00 bis 7:00 am Telefon, und empfängt die Kontrollanrufe, und falls jemand in die Kaserne zu Fuss will, kontrolliert man seinen Truppenausweis. Für die Fahrzeuge ist der Torposten zuständig. Und ratet mal, wer es von 2:00 bis 5:00 war… Normalerweise müssen die Torposten auch am Tor stehen, aber es ist am Wochenende üblich, dass sie sich auch im Warmen aufhalten können. Zunächst wollte ich ihn auch wirklich die ganzen drei Stunden im Dezember draußen stehen lassen, aber dann sagte ich ihn doch, dass er rein kann. 

Und was macht man drei Stunden lang?! Man unterhält sich. Er wusste, dass ich ihn nicht vergessen habe. Er wusste auch, dass er sich nichts erlauben kann, weil ich ihm in diesem Kontext vorgesetzt war. Und ihm auch anders schaden könnte, angesichts seiner Pläne bei der Bundeswehr. Also wir unterhielten uns. Erst mal Smalltalk. Und dann wurde es persönlicher. Ich stellte Fragen, da ich wissen wollte, was das für ein Mensch ist. (Ach herrje, ich schweife ja schon wieder ab…) Im Laufe des Gesprächs merkte ich, dass er gar nicht so cool ist, wie er sich immer gibt. Er erzählte mir, dass er mal fett war und in der Pubertät schlimme Akne hatte. Also das, was wir in der Schule Loser nennen. Ich bohrte weiter nach, bis ich das Bild komplett hatte. Hinter seiner Eifersucht steckte nichts mehr als Unsicherheit. Er hatte Angst, diese Frau zu verlieren, weil er wusste, dass er eben nicht so besonders geil ist, auch wenn er sich so gab. 

Und das ist es, was bestimmt bei den meisten eifersüchtigen Menschen der Ursprung ist: die verdammte Unsicherheit. Gut… Natürlich kann es auch etwas anderes als Ursprung geben. Erfahrung zum Beispiel. Wenn man schon einmal betrogen worden ist, dann wird man misstrauisch. Aber das kommt ja nicht so oft vor, hoffe ich. Und selbst ich, nach dem ich damals betrogen wurde, nicht mal ich bin so stark eifersüchtig wie so manche. 
Abschließen möchte ich den Blogbeitrag aber wirklich mal mit etwas Gutem. Liebe Männer, seid nicht immer so eifersüchtig. Denkt immer daran, wenn euch wieder dieser kleiner Teufel überkommt, dass sich die Frau für euch entschieden hat. 
Vertraut ihr, dass sie sich richtig verhält. Dann wird sie das auch. Mit Eurer Eifersucht erreicht ihr nichts.

Freundschaft. 

​Es fiel mir ja nie so leicht, jemanden einen “Freund” zu nennen. Weil ich ja so oft enttäuscht wurde. Sei es weil ich verraten wurde, oder einfach, weil es nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Inzwischen wähle ich Menschen, mit denen ich zu tuen habe, vorsichtiger, und achte darauf, als ein Freund mein Bestes zu geben. 

So kommt es, dass mein Freundeskreis relativ klein ist, dafür aber nur mit Leuten voll, die es auch wert sind. Dachte ich. 
Dann kam gestern  (letzten Freitag) der Hammer. Eine Freundin, oder jemand, bei der ich es annahm; in letzter Zeit wenig Kontakt gehabt, weil sie ja jetzt in einer Beziehung ist, und man will sich da nicht so aufdrängen. Also den Kontakt bisschen eingeschränkt, soweit, so gut. Zumal es noch an Silvester hieß, dass wir Freunde bleiben, auch wenn ihr Freund mich nicht leiden kann. 
Warte… Du schreibst schon wieder total zusammenhangslos…
Also noch mal. Sie und ich kennen uns seit grob einen Jahr. Über Facebook irgendwie kennengelernt, sich gemocht. Man konnte zumindest ab und an der Treppe was trinken, und auch lauter anderen Scheiß unternehmen. Als Freunde, mehr nicht. Dann Ende des Jahres traf sie einen Kerl, hat sich verliebt. Ich habe mich riesig für sie gefreut. Nur konnte er mich absolut nicht leiden. Eifersüchtig hoch 10 (aber dazu im nächsten Beitrag was.) An Silvesterabend gab es Ärger, weil ich mal kurz alleine mit ihr geredet habe. Hat mir sogar gedroht, sollte ich sie anfassen, würde er mir die Knochen brechen. 
Da hat sie mir aber noch versichert, dass wir auch weiterhin Freunde sind, und sie ihr Bestes geben wird, damit es auch so bleibt. Oh, wie süß klang noch der Satz an Silvester, “Das Jahr wäre nicht so schön ohne Dich gewesen”. Bullshit. 

Freitag dann saß ich zu Hause, habe mich gelangweilt. Ich dachte, ich kann mich mal wieder bei einigen Leuten melden, mal den Buschfunk abhören. Im Grunde ja auch nur nach dem Neusten fragen. Auf mein “Hey, Na, wie geht’s?” kam erst mal nichts, was bei ihr nicht so überraschend ist. Antwortet gerne mal bisschen später, kein Problem.
Tag daran kam ihre Antwort. Ihr Freund hat die Nachricht zuerst gesehen, und es ist dadurch ein Streit ausgebrochen. Sie halte es für besser, den Kontakt dann erst mal sein zu lassen. Zuerst fühlte ich mich ja sogar schlecht, weil sie ja meinetwegen Stress hatten. Aber dann, paar Stunden später; bei WhatsApp blockiert. Oder irgendwie entfernt. Sehe weder Profilbild, noch Status. Facebook ähnlich. Da zwar nicht blockiert, aber als Freund entfernt. 

Mir liegt ja auch gar nicht so viel daran, irgendwas von ihr lesen zu können. Es ist die Tat an sich, die mich so verletzt hat. Ich nahm an, dass mit “Kontakt sein lassen” auch wirklich nur Kontakt sein lassen heißt, und nicht, dass man gleich alle Brücken verbrennt. 
Nun ist es so. Das ist der Stand. Ich weiß nicht, ob ich mich gerade richtig verhalte, aber ich will mit ihr nichts mehr zu tuen haben. Der anfängliche Ärger machte nun der völligen Gleichgültigkeit Platz. Ich brauche solche Leute nicht in meinem Leben. 
Aber ich will ja gar nicht so viel über diese eine Person schreiben. Eigentlich wollte ich viel mehr darüber schreiben, wie sich Freunde verändern, sobald sie in einer Beziehung sind. 
Für mich ist es absolut verständlich, dass ein frisches Paar gerne viel Zeit miteinander verbringt. Das sehe ich auch nicht kritisch. Dass die Leute weniger Zeit für Freunde haben, ist nachvollziehbar. Ich werde irgendwann, wenn ich in eine Beziehung stolpere, vermutlich genauso sein. Aber dass man sich gänzlich abschotten? Ne, das geht nicht. Nicht meinetwegen, Scheiß drauf, Ich habe schon schlimmere Verluste erlebt. Die Leute in Beziehung, sie sollten den Draht zu ihren Freunden nicht trennen. Denn wenn die Beziehung zerbricht, werden Freunde wichtig sein. Ich schreibe “wenn“, nicht “falls” da man bei manchen Paaren nur noch die Wochen zählen kann, bis sie wieder auseinander sind. Und wenn der Tag gekommen ist, braucht sie, also die Möchtegernfreundin, sich bei mir nicht mehr zu melden. 
Dass es anders geht, mit der Freundschaft, zeigen, und haben andere Leute gezeigt. Eine andere Freundin zum Beispiel. Frisch in Beziehung, nimmt sich aber trotzdem Zeit für mich, wenn es mir mal nicht gut geht. Dann gehen wir eben was trinken. Männliche Freunde sind zwar kaum vorhanden, aber es gab auch diese mal. Obwohl in Beziehung, hat sich immer irgendwas ergeben, um mal gemeinsam ein Bier zu trinken, sich bisschen austauschen, whatever. 
Aber da spielt ja wie so oft die Eifersucht eine sehr große Rolle. Dazu werde ich aber einen eigenen Beitrag verfassen die Tage. 
Aber weiter zum Thema Freundschaft. Es ist ja erstaunlich, dass ich einige Leute gefunden habe, bei denen ich hoffen kann, dass sie bleiben. Wie Jules zum Beispiel. Kennen uns jetzt seit 7 oder 8 Jahren? Haben uns in meiner Zeit beim Bund im Saarland kennengelernt. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten inzwischen einer meiner Lieblingsmenschen geworden. Oder Ines, mein Goldstück. Erst durch einen gemeinsamen “Feind” kennengelernt und seit dem sich gegenseitig alles anvertrauen können. Es gab Höhen und Tiefen, aber man hält zusammen. Auch wenn sie in einer Beziehung war. Und es gibt noch mehr Leute, welche Erwähnung verdient hätten, aber das würde hier den Rahmen sprengen, zu jedem was zu schreiben. 
Jedenfalls, was ich eigentlich sagen wollte; es ist schön, Freunde zu haben. Ich hätte das früher wohl nie zugegeben, da mir die Rolle des einsamen Wolfes so gut gefiel, aber ich bin verdammt froh, die Leute zu haben. 

2400€!!!

​2400€ im Jahr. 2400 verfickte Euro. Das ist das, was ich mindestens, gerechnet mit einer Schachtel Zigaretten pro Tag, pro Jahr verrauche. Das ist die optimistische Rechnung, da ich am Wochenende noch mehr rauche, zwei Schachteln reichen da wohl nicht pro Tag. Muss man sich mal reinziehen. Das ist mir erst gerade eben auf dem Weg nach Hause klar geworden. Ich habe jetzt zwar zu drehen angefangen, weil ich mal wieder weniger rauchen wollte, aber unterwegs sind mir Filter und Blättchen ausgegangen. Also habe ich mir noch mal eine Packung L&M für 6€ gekauft. 

Jetzt sitze ich zu Hause, starre die Zigaretten, und den restlichen Tabak an, und frage mich ernsthaft, ob mir einer ins Hirn geschissen hat. 2400€ im Jahr, verfickte Scheiße. Wenn ich das mal hochrechnen Würde auch die letzten 14 Jahre, in denen ich rauche, Wird es mir schwindelig, wie bei der aller ersten Zigarette. 
Es wird irgendwie doch Zeit, damit aufzuhören. Ich komme da deswegen drauf, weil ich mit einer Freundin vorhin an der Rheintreppe über das rauchen geredet habe. Sie hat es ja auch aufgegeben, auch wenn es bei ihr andere Gründe gab. Freund ist Nichtraucher, Da kann man es ja nachvollziehen. 
Ich habe aber keine Freundin, und ich habe auch immer gesagt, ich höre erst dann auf, wenn ich eine habe, und es etwas Ernstes ist. Aller spätestens wenn sie, also meine Freundin, schwanger ist. 
Nun ist es aber so, dass ich langsam das Singleleben als besser betrachte, und eine Freundin auch überhaupt nicht zu meinem Lebensstil passen würde. Also ist das Aufhören wohl weit weg. Aber was Liebe ich mehr, als alles andere? Genau, mich! 

Deswegen; Ich beschließe heute, das Rauchen auf ein Minimum zu reduzieren. Nein, nicht ganz aufhören. Sehr stark senken. Ich werde, sobald meine Vorräte aufgebraucht sind, nur noch am Wochenende rauchen. Und das ganze Geld, das ich dadurch spare, nicht wie für Gewöhnlich woanders ausgeben. Sondern schön, jeden Tag 5 Euro, in eine Box tuen. Ich weiß jetzt nicht, wie lange ich es durchhalte, aber von diesen Geld, Egal wie viel es ist, werde ich etwas für mich machen. Auch wenn es mir ein, längst überfälliger, zweiwöchiger Urlaub im Saarland ist. 
Genau. Das mache ich. Es sollte mir auch nicht so schwer fallen, da die meisten meiner Freunde nicht rauchen. Und diejenigen, welche Rauchen, werden wohl Rücksicht nehmen auf mich. 
Und falls sich jetzt jemand denkt, dass ich das wegen der Frau mache, welche mich nicht weiter kennenlernen wollte – falsch. Zwar ist es irgendwo auch für die Ladies, aber hauptsächlich für mich. 

Karol erklärt… Twitter

​​In Zeiten, in denen amerikanische Außenpolitik maßgeblich in Twitter stattfindet, wird es wohl an der Zeit, Euch die Plattform näher zu bringen. Und wer wäre dafür besser geeignet als ich, Eurer Erklärbär, Karol.

Also, Twitter, was soll das? Wer bei Facebook ist, kennt bereits alles, was auch Twitter kann. Man kann Bilder posten, lustige Katzen-Videos teilen. Und natürlich schreiben. Bei Twitter ist es aber so, dass die Beiträge auf 160 Zeichen begrenzt sind. Aus einen relativ einfachen Grund. Bei Facebook kann man die Leute mit ellenlangen Beiträgen nerven, während man sich bei Twitter kurzfassen muss. 
Das kann aber auch ein sehr kurzer Satz, und sehr viele Ausrufezeichen sein, nicht wahr, Til Schweiger? 

Um die maximale Aufmerksamkeit bei niedrigster Ahnung zu erreichen, hilft es nicht ein oder zwei Ausrufezeichen zu setzen. Nein, es müssen mindestens 12 sein, sonst nimmt es doch niemand Ernst!!!!!!eins11elf!!
Eine weitere grandiose Erfindung ist der Hashtag, also dieses Ding “#”. Mit einem Hashtag kann man wichtige Wörter im Tweet markieren, welche andere User finden können. 
Man kann das ganze auch umdrehen. Bei Twitter gibt es “Trendings”, also Themen, über welche momentan viele User twittern. Am Montag war es #Superbowl, ansonsten findet sich fast immer in letzter Zeit #trump, #erdogan oder irgendwas mit #rtl in der Liste. Also wenn man selbst nichts gutes zu Schreiben weiß, hängt man such eben an einen dieser Hashtags. 

Ansonsten gibt es nicht viel zu Twitter zu sagen. Eine Plattform, in der man relativ anonym posten kann, da man da selten Freunde hat. Also wie die meisten Twitter-User auch im realen Leben. 
Und das Klischee, dass bei Twitter eher die Intellektuellen abhängen, kann ich anhand zwei Beispiele widerlegen. 
1.) Trump ist da. 

2.) Ich bin auch dabei. 

Aber nur zu, schaut euch dieses Twitter an, vielleicht findet ihr, wie ich, Gefallen daran. Oder ihr bleibt eben bei Facebook. Und die eine Person, welche mir bei Google+ folgt; kannst auch da bleiben, genieße die Ruhe. 

Wahr oder falsch? 

Und wieder erzähle ich eine Geschichte. Ob sie Stimmt, verrate ich nicht. Es könnte so passiert sein, könnte auch auch gänzlich erfunden sein. 

Am Samstag war ich mal wieder unterwegs. Alleine. Zuerst dachte ich, Ich würde was mit zwei Freunden machen, Diese sagten aber ab. Nicht schlimm, Ich kann ja auch wie so oft alleine Spaß haben. Angefangen habe ich im Papidoux, Dieser Heavy Metal Bar. Allerdings nur zwei Bier getrunken, wollte den Lokal wechseln, da gab es andere, nicht näher genannte Gründe.

Aus dem “Papi” raus, am Kiosk ein Bier geholt und Richtung “Destille” geschlendert. Da auch nur ein paar Bier getrunken, aber auf einen ordentlichen Leben gehabt. Kurz beschlossen, statt jetzt nach Hause zu fahren, noch einen Abstecher in die Altstadt zu machen. Gut, eigentlich wollte ich mich an dem Abend betrinken, einfach so, grundlos. Vor dem Engel, kurz bevor ich rein gehen könnte, sehe ich eine alte weibliche Bekanntschaft, Welche ich nicht unbedingt wiedersehen wollte. Plan geändert… Pub!

Auf dem Weg zum Pub treffe ich vorm Cube ein Mädchen, geschätzt 20. Sie fragt mich, ob ich eine Zigarette habe, Ich gebe ich eine, Feuer auch. Wir kommen ins Gespräch. Frage sie, was Sie hier mache, Sie meint, Sie hat ihre Freunde irgendwo verloren, ihr Akku sei auch aus. Ich frage, was Sie nun vorhabe, Sie wisse es nicht. Ich schlage vor, wir holen uns und am Kiosk was zu trinken, und Quatsch draußen. Die Nacht war ziemlich mild, es hat auch schon zu regnen aufgehört.

Während wir am Burgplatz stehen, und sinnloserweise auf den Rhein schauen, kommen wir auf das Thema Filme. Sie meint, sie habe zu Hause 840 Filme im Regal. Ich bin nicht so überzeugt. Sie meint, sie könne es mir zeigen. Sie wolle eh nach Hause, Akku und so. Und weit wohnt sie auch nicht, einmal über den Hofgarten, dann an der Nordstraße am Rewe in die Straße rein. Ein aufrichtiger Kerl, der ich nun mal bin, sah ich es als meine Pflicht, sie auch zu begleiten, und ggf. vor wilden Pokemon zu beschützen. Natürlich ohne vorzuhaben, irgendetwas zu unternehmen. Also bot ich meinen Arm zum Einhacken, und wir gingen so, das Bier immer noch in den Händen, zu ihr nach Hause. Bei ihr zu Hause, bzw in der WG, sah ich tatsächlich den Regal mit den Filmen. Sie bot mir Bier an, Ich könnte nicht ablehnen. Und plötzlich, aus heiterem Himmel, fragt sie mich, ob ich mit ihr schlafen wollen würde. Etwas verdutzt, da ich tatsächlich überrascht war, antwortete ich wahrheitsgemäß ‘Ja’, und fragte, warum sie denn das fragte. Sie meinte, sie hatte an diesen Tag etwas krasses erlebt, als ihr bei Tinder jemand schrieb, dass sie zu fett sei, und dass er sie nicht wieder sehen möchte. Ich sagte, dass er spinne, und dass sie absolut nicht zu fett sei. Ich würde sie höchstens “kurvig” beschreiben. Keinesfalls “fett”. Dann fragt sie, während sie ihre Bluse aufknöpfte, ob ich auch wirklich mit ihr schlafen werde…

Den Rest überlasse ich mal Eurer Phantasie.

Also, das ist nun die Geschichte. Fand sie tatsächlich so statt, oder ist es erfunden? Bin gespannt auf die Antworten.

Es geht also um die Frauen…

​Um die Gefühle. Oder um Topfpflanzen. Was? Keine Ahnung. 

Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht noch mehr über Frauen schreiben könnte. Im Grunde ist es ja der “rote Faden”, welcher sich durch mein jetziges Leben zieht. 
Neben der älteren Frau, für welche ich zu jung bin, gab es in letzter Zeit noch andere Frauen, welche ich so kennenlerne. 
Da gab es ja noch eine, über die es sich zu schreiben lohnt. Ist eigentlich schon paar Wochen her, aber ich war mir nicht sicher, ob ich darüber schreiben soll. Bin heute. Heute gedacht, “Scheiß drauf”. 
Also die Dame ist ja wirklich noch sehr jung. Wir lernten uns ebenfalls über die Facebook-Gruppe kennen. Das hat eigentlich auch ganz gut angefangen. 
Ziemlich viel geschrieben, irgendwann noch in Dezember getroffen. Spazieren gewesen, alles soweit gut. Das Date lief auch gut, denke ich. Dann habe ich sie irgendwann nach Hause gebracht, und das war’s. Danach noch weiter geschrieben, also eigentlich schreiben wir immer noch miteinander. Allerdings habe ich gemerkt, dass da Interesse ihrerseits inzwischen nicht mehr so groß ist. 
Naja. Passiert. Nur dummerweise passiert mir das in letzter Zeit öfter. Da gibt es noch eine andere Frau, mit der ich schrieb. Allerdings schreiben wir schon erstaunlich lange, seit Oktober. Und haben uns immer noch nicht getroffen. Weiß auch nicht warum. 
Ebenfalls jung, sehr schön (also bitte, als wenn ich mit hässlichen Frauen schreiben würde). Auch da war anfangs ihr Interesse erstaunlich groß, inzwischen ist die Sache aber mehr oder weniger verebbt. Tja. Läuft ja bei mir. 
Dann gab es ja das Date, das ich letztens beschrieben habe. Naja. 
Daneben gab es noch ein paar andere Dates, welche allerdings alle es nicht wert sind, meine Zeit in Anspruch zu nehmen, darüber zu schreiben. 
Bis auf die eine Tinder-Frau, aber ihr widme ich die Tage sogar einen eigenen Beitrag. Also nicht ihr, aber dem ganzen Tinder-Lovoo-Mist. 
Ansonsten darf man jetzt mal gespannt sein, was kommt. 

Traum Teil 2

Für Teil 1 —> HIER 

Ich öffne meine Augen, und da der erste Blick auf die Theke meines Lieblingspubs und nicht auf die Decke über meinem Bett fällt, weiß ich, dass der gestrige Tag real war. 

Ziemlich verkatert Blicke ich mich um, nur um festzustellen, dass die Flasche Whiskey leer ist, und auf dem Tresen alles genauso liegt, wie ich es gestern hingelegt habe. Zigaretten, Pistole, Feuerzeug. 
Ich schnappe mir die Knarre, zünde eine Zigarette an und nehme einen Schluck aus einer neuen Flasche Whiskey. 
Ich verlasse den Pub und steige in den Wagen ein. “Denk nach!” sage ich zu mir… Groben Plan geschiedet. 
Als erstes fahre ich mit dem Auto die paar Meter zum DM. Währenddessen fahre ich einige Tische und Stühle um, offenbar habe ich noch gut einen Sitzen. 
Am DM angekommen nutze ich die Pistole, mein Universalschlüssel, und schieße in die Scheibe. Im DM schnappe ich mir einen Einkaufskorb. Dort packe ich Zahnbürste, Zahnpasta, eine Flasche Wasser und Zigaretten rein. 
Während ich am Auto mir die die Zähne putze, fällt mein Blick auf ein Balkon, ziemlich hoch, in der für gewöhnlich besten Lage der Stadt. Was hier die Wohnung sonst so kosten würde…
Ich gehe auf die Haustür zu, und ziehe mit einem inzwischen geübten Griff die Pistole und will die Scheibe der Tür einschießen, bis ich feststelle, dass diese ja offen ist. Ich gehe die Treppe hoch in den 4. und letzten Stockwerk, die Flasche Whiskey immer noch in der Hand. An der Tür angekommen trete ich diese ein, und befinde mich in einer erstaunlich geilen, hellen Loft-Wohnung. Es dauert nicht lange, bis ich mich zurecht gefunden habe. Ich nehme auf einer erstaunlich bequemen Couch Platz, schließe die Augen und denke an. Nach einigen Schlückchen stehe ich auf, und spaziere durch die Wohnung. Offenbar gehört sie… Nein, hat gehört einem Mann. Ich schaue im Schlafzimmer, schaue mir seine Klamotten an. Leider alles viel zu klein. Nicht tragisch. Es gibt ja später genug Geschäfte, in denen ich “einkaufen” kann.
In der Küche schnappe ich mir ein Blatt Papier und mache mir eine Liste, was ich alles brauchen werde.  Sobald die Liste fertig ist, durchsuche ich die Küche nach Essbaren. Dummerweise finde ich nur Bio-Öko-Vegan-Scheiß. Die Lage ist ernst, aber so tief bin ich nun doch nicht gesunken. Runter zum Auto, die erste Station führt mich zum nahgelegenen Rewe. Ravioli kalt. Wie auf einem Festival. Geht.
Nachdem ich gegessen habe, beschließe ich mich ein bisschen zusammenzureißen, steige in den Wagen ein und fahre zum Baumarkt. 
Dort angekommen ziehe ich zwei Einkaufswägen hinter mir her. Ich packe Batterien, Taschenlampen, Benzinkanister. Werkzeug, Natürlich nur das teuerste. Denke sogar an Handschuhe, neue Sicherheitsschuhe. 

In der Gartenabteilung überlege ich kurz, und Stelle fest, dass wenn auch momentan die Supermärkte voller Konserven sind, auch diese irgendwann ausgehen werden. Also lade ich mehrere Blumenkästen, Erde, Dünger und Samen einiger Gemüse-Pflanzen ein. Daneben dann auch anderes Zubehör. 
Nachdem ich aber feststelle, dass das Auto jetzt schon voll ist, suche ich nach einer größeren Alternative. Ich entdecke auf der Straße einen größeren Transporter. Nachdem ich alles aus dem einen und das andere Auto geladen habe, Kerze ich zum Baumarkt zurück und suche das, weswegen ich eigentlich hierher gekommen bin. In der Kfz-Abteilung werde ich fündig und verlasse den Laden mit mehreren Autobatterien. 
Nachdem ich ich das alles in meine neue Wohnung gebracht habe, gehe ich auf Shoppingtour. 
Dann passiert wohl sowas wie ein Zeitsprung. Auf einmal sind wohl schon einige Monate vergangen, ich habe mich eingelebt, irgendwie steht die selbstgebaute Windkraftanlage. 
Auf einer meiner täglichen Touren durch die Geschäfte und Wohnungen der Altstadt komme ich erneut an dem Rewe, aber irgendwas ist dieses Mal anders. Ich höre ein Geräusch aus dem Geschäft kommen. Zuerst denke ich an einen der zahlreiche Hunde, welche inzwischen durch die Stadt streunen und ziemlich agressiv sind. Also nehme ich mein G36 in den Anschlag, entsichere und gehe langsam in den Laden rein. 
Und dann steht sie da. Eine junge Frau. Während ich auf sie, und sie auf mich zielt, schauen wir uns verdutzt an. 
So hören diese Träume meistens auf. Ich kann auch nicht beschreiben, wie sie aussieht, aber ich weiß, dass sie wunderschön war. 
Und da war’s. Mehr passiert in diesen Träumen nicht. Kein HappyEnd. Ein beschissener Cliffhanger. 

Ich werde mal die Tage schreiben, wie ich mir das vorstelle, was ich täte, wenn ich wirklich der letzte Mensch auf der Welt wäre. 

Ups…

Ich wisst ja (wieso spreche ich eigentlich mehrere Leute an? Liest doch eh keine Sau 😀 ), eigentlich bin ich eher bei Blogspot… 

Daher Klingt der letzte Beitrag so unvollständig. Er bezieht sich auf den vorletzten Beitrag auf Blogspot, und Ich habe es einfach kopiert, Ohne drauf zu achten. Jetzt bleibt das so, Arschlecken.

Bei den nächsten Beiträgen werde ich es an diese Plattform anpassen. Denke, wenn Ich es nicht vergesse, dass ich ab jetzt alle Posts auch hier veröffentlichen werde.